Als Fotograf konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche Ihrer Arbeit und wünschen sich die Möglichkeit, Ihre Fotos im Anschluss einfach, professionell und zeitsparend zu verkaufen. Mit dem richtigen Shopsystem erleben Fotografen einen nachhaltigen Mehrwert. Die fundamentalen Aufgaben erledigt das System selbstständig, Sie brauchen Ihre Bilder nur hochzuladen und auf wirkungsvolle Weise zu präsentieren. Kunden können dann ganz bequem einen Einkauf vornehmen.

Individualität steht bei Fotografen sicherlich an oberster Stelle, weshalb das optimale Shopsystem hinsichtlich der individuellen Möglichkeiten viel Spielraum bieten sollte. Natürlich war das noch lange nicht alles, auf der Suche nach einem Shopsystem für Fotografen ergeben sich viele Faktoren, die Sie beachten sollten. Nachfolgend zeigen wir, worauf es wirklich ankommt und erleichtern Ihnen die Entscheidung somit um ein Vielfaches.

Die Anforderungen an ein Shopsystem

Vereinfacht gesagt sollte ein Shopsystem für Fotografen es Ihnen ermöglichen, dass Sie sich auf die wesentlichen Aufgaben in Ihrem Beruf konzentrieren können. Der Rest wird von der Software optimalerweise übernommen. Ein perfektes Shopsystem zeichnet sich durch flexible Bausteine aus, die sich auf die individuellen Bedürfnisse anpassen lassen. Der Faktor Individualität ist keineswegs zu unterschätzen. Das System sollte eine hohe Dynamik bieten, um die Bilder lebendig und mit einer besonderen Tiefe erstrahlen zu lassen. Neben Print- sind es auch die Downloadprodukte, die das System unterstützen muss. Als Fotograf wollen Sie sich auf das Fotografieren konzentrieren, weshalb das Shopsystem grundsätzlich mit einer leichten Bedienbarkeit punkten muss. Das beginnt bei der Installation und geht bis hin zur Befüllung mit Inhalten. Eine gute Software erkennen Sie unter anderem daran, dass Sie Inhalte sekundenschnell und kinderleicht ändern oder hinzufügen können. Suchmaschinenoptimierung spielt ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Rolle, damit die Bilder von Nutzern auch gefunden werden. Das System sollte hierfür eine gute Basis bieten, damit Sie sich damit nicht weiter auseinandersetzen müssen. Und zu guter Letzt ist sicherlich der Preis nicht ganz unwesentlich. Denn ein gutes Shopsystem für Fotografen muss nicht zwingend viel Geld kosten. Ganz im Gegenteil: Es gibt faire Angebote, die dennoch mit Leistung überzeugen.


Diese Besonderheiten spielen beim Shopsystem eine Rolle

Sicherheit ist ein Faktor, den Sie keineswegs aus den Augen lassen sollten. Fotografen kennen die Thematik „Bilderklau“. Es gibt Shopsysteme, die Ihnen mit einem Wasserzeichen zumindest ein Mindestmaß an Sicherheit bieten. Die Speicherung der Bilder sollte in einem möglichst gesperrten oder verschlüsselten Webverzeichnis stattfinden. Dann haben Unbefugte praktisch keine Chance mehr, sich Zutritt zu verschaffen. In der heutigen Zeit ist es unabdingbar, dass das System eine Anbindung an ein Fotolabor bietet. Kunden können dann nämlich mit wenigen Klicks direkt Bilder in Profiqualität entwickeln lassen. Noch besser: Es handelt sich um einen Anbieter, der auch schon andere Fotoprodukte im Angebot hat, so können Sie Ihre Produktpalette erweitern. Am Schluss sind es die Speziallösungen und individuellen Module, die dafür sorgen, dass das Shopsystem den eigenen Bedürfnissen entspricht.

Shopsysteme für Fotografen

Pictrs

Mit Pictrs wird die Fotobestellabwicklung optimal bedient. Dieser Anbieter ermöglicht den komfortablen Vertrieb eigener Fotos in einem innovativen System. Es genügen wenige Klicks, um den eigenen Shop zu erstellen und die ersten Werke hochzuladen. Das Shopsystem zeichnet sich durch einen fairen Preis aus, dafür ist aber eine Provision von 20% pro Verkauf fällig.

Portraibox

Bei dem Shopsystem Portraitbox dürfen sich Fotografen auf Erfahrung und Wissen verlassen. Zudem verzichtet der Anbieter auf eine Umsatzbeteiligung. Die Gebühren beschränken sich auf eine monatliche Pauschale. Es stehen drei Abos zur Auswahl, die unterschiedliche Bedürfnisse bedienen.

Fastpixel

Fastpixel bietet eine Kaufversion und wie alle anderen Shopsysteme auch die monatliche Miete. Es bleibt also eine sehr individuelle Entscheidung, die getroffen werden muss. So halten Sie aber die Kosten in Ihrem gesteckten Budget. Der Anbieter bewegt sich im Mittelfeld und verspricht eine gute Bedienbarkeit.

Fotograf.de

Das Shopsystem Fotograf.de wurde von über 100 Fotografen mitentwickelt, weshalb das Angebot entsprechend zu punkten vermag. Das Galeriemodul ist multifunktional und der Foto-Online-Shop überaus einfach zu verwalten. Passende Speziallösungen wie das QR-Tagging-System oder aber die Integration von sozialen Netzwerken sind selbstverständlich zugegen. Es gibt außerdem ein Newslettermodul, mit dem Fotografen ihre Kunden auf dem Laufenden halten können. Die kostenlose Version ist von den Funktionen her eingeschränkt, es gibt aber mehrere Abos, die sich preislich fair zeigen.

profi-fotos-online.com

Egal ob Komplettbestellungen mit Abzügen aus dem Fachlabor oder einfache Bestellungen, die der Fotograf selber weiterverarbeitet, bei profi-fotos-online.com geht beides. Auch der Download von Fotos ist einstellbar. Zahlungs- und Rechnungsabwicklung geschieht auf der Plattform, sodass sich Fotografen nach dem Einstellen der Fotos um nichts mehr kümmern müssen. Erlöse werden innerhalb einer Woche ausgezahlt. Die ganze Plattform ist responsive umgesetzt, sprich: für mobile Geräte optimiert, dass Kunden auch bequem auf der Couch bestellen können. Mit 7,5% Provision im Power-Paket liegt profi-fotos-online.com im unteren Preissegement unter den Anbietern mit Provisionsmodell.

Speziallösungen, Module und weitere Funktionen für optimale Handhabung

Spezielle Lösungen, maßgeschneiderte Module und sinnvolle Erweiterungen spielen eine ausschlaggebende Rolle für einen überzeugenden Auftritt. Die Auswahl an Konfigurationsmöglichkeiten ist sehr vielfältig, hier müssen Sie genau abwägen und sich für die perfekte Mischung entscheiden.

Viele Shopsysteme für Fotografen sind mittlerweile auch mit einer App ausgestattet, das ermöglicht den Kunden einen komplikationslosen Einkauf via Smartphone. Das ist sicher kein Muss, in der heutigen Zeit wird die mobile Welt aber doch immer wichtiger. Interessant ist für einige mit Sicherheit auch das spezielle Fotolizenzen-Modul, mit dessen Hilfe schnell eine Fotolizenz für jedes Bild generiert werden kann. Für größere Shootings mit Schulen und anderen Gruppen bewährt sich obendrein das QR-Tagging. Marketing spielt auch für Fotografen eine Rolle. Effektiv lässt sich dies mit einem Newslettermodul umsetzen, das als Modul bei vielen Shopsystemen integrierbar ist. Der Aufwand ist überschaubar und schon erhalten interessierte Kunden Neuigkeiten via E-Mail. Micropayment Anbieter wie Flattr oder Kachingle helfen vor allen Dingen Bloggern dabei, für Artikel eine Art Entlohnung zu erhalten. Das Prinzip funktioniert aber auch mit Bildern, über eine entsprechende Funktion, die sich einbauen lässt. Flattr wird von vielen Internetnutzern quasi als „Gefällt mir“-Button Ersatz verwendet. Hohe Verdienste sind nicht unbedingt realistisch, insofern ist das eine individuelle Entscheidung.